Die Herstellung von Matcha ist einer erlesenen Auswahl an Teebauern vorbehalten. Allein die Kenntnis zur richtigen Beschattung der Teeplantagen etwa vier Wochen vor der Ernte erfordert eine Erfahrung, die über viele Generationen gereift ist.

Die süßlichen Aromen des Matcha entwickeln sich nur dann, wenn den Teepflanzen zum richtigen Zeitpunkt das Sonnenlicht entzogen wird. Spezielle Netze erreichen hier eine Reduktion der Sonneneinstrahlung um rund 90 Prozent. Die Teepflanze reagiert darauf mit der Synthetisierung besonders hoher Mengen von Chlorophyll. Der auch als Blattgrün bezeichnete Farbstoff ist selber bereits ein hochwirksames Antioxidans, dessen Konzentration auch mit derjenigen aller sekundären Pflanzenstoffe einher geht.

Teeernte

Dies macht Matcha überaus wirkstoffreich. Ein weiterer Effekt des Chlorophyll-Gehaltes besteht darin, dass sich hier extrem viele Vitamine und Aminosäuren bilden. Die Vitamine steigern die gesundheitsfördernden Eigenschaften genauso wie die Aminosäuren, welche jedoch zusätzlich Geschmacksträger sind und das besondere süßliche Aroma des Matcha hervorbringen.