Teezeremonie mit Geisha

Es war wohl ein gutes Schicksal, das den buddhistischen Mönch Eisai aus der Provinz Bitchu Ende des 12. Jahrhunderts mit der viele Jahrhunderte älteren Tradition, aus Teeblättern ein Pulver zu medizinischen Zwecken zu bereiten, in Berührung brachte. In Japan wurde hieraus die klassische Teezeremonie.

Die äußerst aufwändig und schonend getrockneten Tencha-Blätter werden pulverisiert, so entsteht der Matcha, und nach einem Ritus, der in seiner heutigen Form aus dem 16. Jahrhundert stammt, in etwa 80 Grad heißem Wasser durch Rühren mit einem Bambusbesen schaumig aufgeschlagen. Das süßlich herbe Grüntee-Aroma des Matcha verleiht dabei auch gerade Süßspeisen eine unwiderstehliche Note. So kommt Matcha in edler Schokolade, feinsten Trüffeln sowie delikater Eiscreme zum Einsatz und verleiht sogar der Latte macchiato durch die grünen Punkte auf dem Milchschaum nicht nur einen optischen Akzent.