Matcha und Schlaf – macht er wach oder müde?
Wenn du jemals daran gedacht hast, Matcha in deine Abendroutine zu integrieren, hast du vielleicht auch schon die Frage gestellt: Macht Matcha wach oder müde? Um dies zu verstehen, müssen wir die faszinierenden Inhaltsstoffe von Matcha näher beleuchten, insbesondere L-Theanin und Koffein, und wie diese bei der Schlafregulierung zusammenwirken könnten.
Was ist Matcha eigentlich?
Matcha ist ein fein gemahlenes Pulver aus grünen Teeblättern, das traditionell in japanischen Teezeremonien verwendet wird. Im Gegensatz zu herkömmlichem Grüntee wird bei Matcha das ganze Blatt konsumiert, wodurch die volle Bandbreite an Nährstoffen aufgenommen wird. Doch was passiert, wenn du Matcha in den Abendstunden genießt?
Koffein und L-Theanin – das energetische Duo?
Matcha enthält Koffein, allerdings in gebundener Form, was seine Wirkung sanfter erscheinen lassen könnte. Während Koffein aus Kaffee direkt ins Blut gelangt und schnell wirkt, wird das Koffein in Matcha langsamer freigesetzt, was zu einer gleichmäßigen und länger anhaltenden Energiezufuhr führen kann.
L-Theanin, eine Aminosäure, die vorwiegend in Teepflanzen vorkommt, ist bekannt für ihre entspannenden Eigenschaften. Studien deuten darauf hin, dass L-Theanin Stress reduziert, die Stimmung hebt und kognitive Fähigkeiten verbessert. In Kombination mit Koffein fördert es eine sanfte Wachheit und innere Ruhe.
Einfluss von Matcha auf den Schlaf
Matcha kann sowohl den Wachheitsgrad steigern als auch aufgrund des L-Theanins eine erholsame Ruhephase unterstützen. Die Wirkung kann je nach individueller Koffeinempfindlichkeit variieren. Manche Menschen berichten, dass sie Matcha auch abends ohne Beeinträchtigung ihres Schlafes genießen können, während andere eine gewisse Wachheit verspüren und ihn daher lieber zu späten Tageszeiten vermeiden.
Die Wissenschaft hinter Matcha und Schlaf
Wissenschaftliche Studien erkunden den Einfluss von Matcha auf den Schlaf. Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die im Matcha enthaltenen Antioxidantien wie EGCG (Epigallocatechingallat) entzündungshemmend wirken könnten, was den gesamten Entspannungsprozess fördert. Außerdem könnte der ausgewogene Gehalt an Koffein und L-Theanin nicht nur eine energetische Wachsamkeit, sondern auch eine beruhigende Klarheit bewirken.
Kann Matcha Teil deiner Abendroutine sein?
Obwohl Matcha aufgrund seines Koffeingehalts als anregend gilt, kann er bei richtiger Dosierung eine Ergänzung zur Abendroutine sein. Die sanfte, verlängerte Energiefreisetzung kann einigen dabei helfen, sich weniger nervös zu fühlen und mehr Klarheit zu gewinnen. Nutze Matcha vielleicht in Kombination mit anderen abendlichen Ritualen wie Meditation, um die Ergebnisse zu optimieren.
„Höre auf deinen Körper” bleibt die goldene Regel im Umgang mit Matcha am Abend. Wenn du merkst, dass dir eine kleine Portion gut tut, solltest du sie weiter genießen. Wenn du jedoch Schlafprobleme feststellst, wäre ein Verzicht oder das Umstellen auf koffeinärmere Varianten wie Hojicha eine Überlegung wert.
Entdecke die Möglichkeiten von Matcha in unserer Sammlung an Rezepten und Anwendungsbeispielen hier bei uns auf der Infoseite. Lasse dich inspirieren, wie du Matcha sinnvoll in deinen Tag einbauen kannst.




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